Ätherische Öle

Ätherische Öle

Ätherische Öle sind wunderbare Wirkstoffe aus dem Pflanzenreich die auch noch herrlich duften. Sie erzielen meist schon in ganz geringer Konzentration (ein einzelner Tropfen ist oft schon genug) eine Wirkung und berühren uns in unserem Innersten. Unser Geruchssinn steht in enger Verbindung zum limbischen System, dem Gehirnbereich, der Emotionen und Triebverhalten verarbeitet. Deshalb beeinflussen Düfte unser Unterbewusstsein stärker als alle anderen Sinneseindrücke.

Ätherische Öle bestehen aus bis zu 450 Duftkomponenten, deren jeweilige Zusammensetzung den Duft jeder Pflanze so einzigartig macht. Sie werden in Pflanzen als kleine Öltröpfchen in den unterschiedlichsten Pflanzenteilen gespeichert und durch Verletzung des Gewebes (durch Reiben, Schneiden, Erhitzen,…) freigesetzt. Der Pflanze dienen sie in erster Linie als Schutz vor Keimen. Sie können aber auch Lockstoff, Fraßschutz, Hitze- oder Kälteschutz und Energiereserve sein. Die keimwidrige Wirkung der ätherischen Öle ist auch einer der Hauptgründe für die Anwendung bei uns Menschen. In Zeiten von Seuchen (auch der Pest) schützten sich die Menschen mit aromatischen Pflanzen wie Knoblauch, Rosmarin, Nelken, etc. Ätherische Öle wirken unter anderem auch beruhigend, entzündungshemmend, auswurffördernd, krampflösend, aktivierend und harntreibend. So vielfältig wie ihre Zusammensetzung und ihre Wirkungen sind, so mannigfach sind auch die Meinungen über den Duft. Ob ein Öl „gut“ oder „schlecht“ riecht, wird durch die subjektive Wahrnehmung entschieden, die maßgeblich von (unbewussten) Erinnerungen an den Duft abhängt.

Ätherische Öle sind flüchtig, d.h. sie verdunsten ohne Rückstände zu hinterlassen. Sie sind lipophil und durchdringen die Zellmembranen unseres Körpers. Reibt man die Fußsohlen mit einer Knoblauchzehe ein, hat man etwas später Knoblauchgeschmack im Mund. Das zeigt besonders schön, wie die Öle unseren gesamten Körper durchdringen und erfüllen.

Anwenden kann man ätherische Öle indem man die Pflanze (Aromatika) verwendet oder aber das reine ätherische Öl hernimmt. Ätherische Öl-Pflanzen ergeben meist einen sehr schmackhaften Tee (wenn man den Tee zugedeckt ziehen lässt, damit die Öle nicht entweichen können). Man kann aber auch Hydrolate, Ansatzöle oder Tinkturen aus ihnen herstellen.

Reine ätherische Öle sind stark konzentriert und sehr intensiv. Ihre Herstellung bedarf meist einer Menge Pflanzenmaterial, aus dem mittels Destillation, Extraktion oder Auspressen die Öle gewonnen werden. Der Aufwand schlägt sich im Preis nieder. Und jetzt kommt etwas ganz Wichtiges: BEI ÄTHERISCHEN ÖLEN DARF MAN NICHT BEI DER QUALITÄT SPAREN!! Billige synthetisch hergestellte Öle (auch „naturidentisch“ bedeutet synthetisch) sind keine Alternative zu naturreinen ätherischen Ölen. Zugegeben, gute Öle sind teuer, aber jeder Tropfen ist sein Geld wert.

Ätherische Öle können auf unterschiedlichste Weise angewendet werden. Man kann sie inhalieren, sich damit einreiben, ins Badewasser geben oder oral einnehmen. Durch ihre lipophilen Eigenschaften werden sie von den unterschiedlichen Schleimhäuten schneller aufgenommen und gelangen über Blut und Lymphe zu den Organen. Ihr Duft durchdringt uns und wirkt bis in unsere Seele.

Ihr seid jetzt von ätherischen Ölen auch so begeistert wie ich und fragt euch wo ihr gute Öle herbekommt? Ihr könnt sie ganz bei mir bestellen. Schickt mir einfach eine Anfrage per Mail und ich schicke euch ein Angebot.

Liebe Grüße,

eure Marianne